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Die weibliche Brust - Anatomie und Funktion
Groß oder klein, fest oder weich: Der Busen ist so individuell wie die Frau, zu der er gehört. Zumindest von außen. Doch der innere Aufbau der Brust ist bei jeder Frau im Prinzip gleich. Die Brust besteht im Wesentlichen aus Drüsengewebe und Fettgewebe. Die Drüsen (Lobuli) bilden nach der Geburt eines Babys Milch, die durch die Milchgänge (Ductuli) zur Brustwarze (Mamille) fließt. Brustkrebs kann grundsätzlich von den Zellen der Drüsenläppchen ausgehen (Lobuläres Karzinom) oder von den Zellen, die die Milchgänge bilden (Ductales Karzinom). Das ductale Karzinom ist der häufigste Typ. In der Brust gibt es außerdem Blutgefäße, Nerven und Lymphgefäße. Über die Lymphbahnen fließt überschüssige Gewebeflüssigkeit ab. Sie gehören zusammen mit den Lymphknoten gleichzeitig zum Immunsystem des Körpers. Wenn Brustkrebs nicht mehr auf die Brust allein begrenzt ist, finden sich deshalb Tumorzellen in den Lymphknotenstationen, durch die die Lymphe abfließt. Je nach Lage des Krebses in der Brust sind das am häufigsten die Lymphknoten in der Achselhöhle oder – seltener – die Lymphknoten hinter und neben dem Brustbein.

Aufbau der weiblichen Brust
(pp)
Quellen:
Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (Hrsg.): Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms, W. Zuckschwerdt Verlag 2008
AGO e.V. (Hrsg.): Empfehlungen Gynäkologische Onkologie der Kommission Mamma,
www.ago-online.de/index.php?lang=de&site=mamma_guide_topical&topic=mamma_guide , Stand Juli 2010
H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006
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Aktualisiert am: 24.03.11 - 14:42