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PREFERE: Nationale Studie beim Prostatakarzinom mit niedrigem bzw. frühem intermediären Risiko
Wie vom G-BA gefordert, planen Urologen und Strahlentherapeuten mit Hilfe von Biometrikern, Lebensqualitätsforschern und Pathologen unter Beratung der Patientenselbsthilfe derzeit eine prospektive, randomisierte Studie, um die Wertigkeit der aktuell üblichen Behandlungsstrategien beim Prostatakarzinom mit niedrigem Risiko zu untersuchen, insbesondere die der Brachytherapie.
Es handelt sich um vier Behandlungsarme (Prostatektomie, Bestrahlung, Brachytherapie und aktive Surveillance), wobei die Präferenzen der Patienten berücksichtigt werden können. Neben der Wirksamkeit werden auch die therapieassoziierten Nebenwirkungen/Komplikationen und die Lebensqualität der Patienten beurteilt. Möglicherweise wird die Studie auch zeigen, dass Patienten in diesem frühen Stadium überhaupt keine Therapie benötigen oder erst nach sehr vielen Jahren.
Zeitplan
Wenn die Studie durch die Deutsche Krebshilfe gefördert wird, kann die Vorbereitung des Projektes Anfang 2012 beginnen und die ersten Patienten können ab 1.11.2012 nach dem Protokoll behandelt werden.
Studienleiter
- Prof. Dr. Michael Stöckle, Urolog. Univ. Klinik Homburg
(Vertreter Prof. Dr. Peter Albers, Urolog. Univ. Klinik Düsseldorf)
- Prof. Dr. Thomas Wiegel, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universität Ulm
(Vertreter: Prof. Dr. Heinz Schmidberger, Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie der Universität Mainz).
Materialien
Haben Sie Interesse an dieser Studie, können Sie sich gerne bei der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. informieren und registrieren lassen.
Ansprechpartner
Projektmanagerin Roswitha Bussar-Maatz
Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
Tel: 030-322932946
eMail:
prefere@krebsgesellschaft.de
Aktualisiert am: 08.05.12 - 16:05